Samuel Feldhandler
'd he meant vary a shin's



















’d he meant vary a shin’s ist ein von Samuel Feldhandler geschriebenes Trio für drei Tänzer. Es ist der Choreografin Trisha Brown gewidmet und in der Form von Thema und Variationen geschrieben, die lose auf den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach aufbauen. Der Titel folgt den Spuren von Jean-Pierre Brisset, einem französischen Sprachwissenschaftler des späten 19. Jahrhunderts. Brisset postulierte, dass Sprachen nicht aus anderen, älteren Sprachen entstammen, sondern vielmehr aus sich selbst heraus, indem sich Wörter in andere Wörter ein- und ausfalten. Es ist eine Karte und keine Spur.

Theme and variations | θiːm ænd ˌveərɪˈeɪʃənz |
Tea meant very ancients | tiː mɛnt ˈvɛri ˈeɪnʃənts |
Team end vary ash inns | tiːm ɛnd ˈveəri æʃ ɪnz |
’d he meant vary a shin’s | d hiː mɛnt ˈveəri ə ʃɪnz |

Die Arbeit baut auf einer subtilen und diskreten Bewegungssequenz auf und begibt sich durch den Einsatz von Variationen auf eine Reise, die Vielfalt und Komplexität ihrer Elemente zu untersuchen. Indem jeder Aspekt des Stückes mit seiner ursprünglichen Bewegungssequenz in Beziehung gesetzt wird, entsteht ein Gefühl von Einheit, und dennoch fordert die Arbeit diese Einheit heraus, indem es die inhärente Vielfalt des Materials durch seine konstanten [Ent-] Faltungen betont.

Choreografie, Licht & Klang: Samuel Feldhandler
Tanz: Eva Honings, Lena Schattenberg & Samuel Feldhandler
Licht Beratung: Thomas Zamolo
Künstlerische Beratung: Anna Pehrsson, Malin Arnell
Fotos & Video: José Figueroa
Mit der Unterstützung von: DOCH, Universität für Tanz und Zirkus in Stockholm, und koproduziert vom Theater im Pumpenhaus, Münster

Premiere: 17 . 05 . 2018 @ DOCH, Stockholm


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